FDP Neuss fordert kundenfreundliches Nahversorgungszentrum am Berghäuschensweg (ETEX-Gelände)

VonRatsfraktion Sep 25, 2019

FDP Neuss fordert kundenfreundliches Nahversorgungszentrum am Berghäuschensweg (ETEX-Gelände)

Mit großem Interesse hat die Spitze der Neusser FDP, Michael Fielenbach und Manfred Bodewig, den Artikel in der Ausgabe vom 24.09.2019 in der NGZ über die Entwicklung im Planungsprozess des ETEX-Geländes gelesen. Über die hier publizierten Darstellungen sind sie mehr als irritiert.

Nicht nur, dass die Stellungnahme der FDP in der Sache ETEX/NVZ vom 13.09.2019 (welche der NGZ vorliegt) nicht erwähnt wird, vielmehr werden jetzt Tatsachen bis zur Unkenntlichkeit durcheinandergeworfen.

Michael Fielenbach: „Es ist mehr als erstaunlich, dass sich ein Investor, der Wohn- und Gewerbeteile entwickelt, sich zum NVZ so äußert, als stünde ihm Weisungsrecht zu oder besser noch als würde dort entschieden, wer welche Flächen verwendet oder wie Nahversorgungsplanung vollzogen werden soll. Ich bin erstaunt, dass hier die Eigentumsverhältnisse und die daraus gegebenen Konsequenzen weder durch die NGZ noch durch den Wohn- und Gewerbeflächenentwickler Ten Brinke berücksichtigt werden. Dies sind aber Fakten, die auch schon beim Ideenwettbewerb außer Acht gelassen wurden. Sie bildeten dennoch den Rahmen für eine funktionierende Nahversorgung im gesamten Bereich vom Alexianer-Gelände bis hin zum Berghäuschensweg.“

Dies auf eine Parkplatzfrage zu konzentrieren, ebenerdig oder nicht, kann seinen Grund nur in einem konkurrierenden Flächenbedarf der dort tätigen Investoren haben. Aber auch hier gilt, dass die Inhalte existierender Kaufverträge und die Eigentumssicherung absolute Priorität haben.

Dass Ten Brinke zufällig in Düsseldorf das gerade eröffnete Rather Carré mit dem Büro Pink fertiggestellt hat, hat sicherlich nichts mit der ETEX-Planung zu tun …

Innerhalb des  Wettbewerbsverfahrens hatte die FDP Neuss sich bereits zu dem Vorgehen im laufenden Prozess an die Leitung dieses Verfahrens gewandt. Die Stadt Neuss ist an das Ergebnis des Ideenwettwerbs rechtlich in keiner Weise gebunden, so Fielenbach und Bodewig. Aber dies findet im NGZ-Artikel keine Erwähnung.

Natürlich hat jeder Standort seine eigenen städtebaulichen Bedingungen und lässt nur bestimmte Lösungen zu. Deshalb ist es müßig, so Fielenbach, „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen, denn bei Etex hat der Investor des Nahversorgungszentrums bei Vertragsabschluss beste Bedingungen für eine attraktive Nahversorgung geschaffen und offenbar auch vertraglich gesichert.
Für Fielenbach und Bodewig ist klar, dass sie sich auch weiterhin dafür einsetzen, schnellstmöglich ein funktionierendes NVZ an Berhäuschensweg zu realisieren, so dass auf einer mindestens  15.500 qm großen Grundstücksfläche ein autark funktionsfähiges NVZ mit ebenerdigen Parkplätzen und Wohnen entsteht …ganz so, wie es im Antrag zur APS-Sitzung  steht.