FDP fordert langfristig gesicherte Nahversorgung der Bürgerinnen und Bürger am Berghäuschensweg

VonRatsfraktion Sep 13, 2019

FDP fordert langfristig gesicherte Nahversorgung der Bürgerinnen und Bürger am Berghäuschensweg


Der FDP-Stadtverbandschef Michael Fielenbach und der Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig sind sich einig, dass man sich nach dem sehr unbefriedigenden Ergebnis des immer noch nicht beendeten Ideenwettbewerbes für das ETEX-Gelände am Berghäuschensweg nun endlich wieder auf die bestehenden Tatsachen besinnt. Ziel aller Fraktionen muss es doch sein, neben den dringend benötigte Wohnungen auch eine langfristig ausreichende Nahversorgung für die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Und das nicht nur für diesen speziellen Bereich, sondern für die Menschen, die dort im Einzugsgebiet leben bzw. zukünftig in den Wohnungen der ehemaligen Sauerkrautfabrik, des Alexianer-Quartiers und des zukünftigen ETEX-Geländes leben, erläutert Michael Fielenbach.

Das muss doch mit die erste Aufgabe bei der Gesamtplanung sein, denn sie verringert den Individualverkehr, wäre ein Beispiel für kurze Wege, würde insbesondere auch den älteren Menschen entgegen kommen und wäre ein Beitrag zum Klimaschutz, denn nur Einzelne werden ihre Einkäufe zu Fuß oder mit dem ÖPNV oder gar dem Lastenfahrrad erledigen, so Manfred Bodewig.

Für den Bereich des ETEX-Geländes war ein städtebaulicher Ideenwettbewerb von einem der beiden dort engagierten Investoren ausgelobt worden. Im Ergebnis hatte der Siegerentwurf von PINK aber den Flächenbedarf für ein langfristig funktionierendes und mit Grundstücksflächen gesichertes Nahversorgungszentrums nur zu 60 % berücksichtigt. Damit wäre die Chance für eine zukunftsfähige attraktive und den Bedürfnissen der Menschen entsprechende Nahversorgung im dem gesamten Bereich vertan.

„Dabei hatten wir als FDP-Neuss bereits während des Wettbewerbsverfahrens alle Mitglieder der Wettbewerbsjury schriftlich darauf hingewiesen, dass des Wettbewerbsverfahren aus unserer Sicht an dem Mangel nicht ausreichend formulierter Rahmenbedingungen leidet“, so der FDP-Vorsitzende Fielenbach.

Bevor die weitere städtebauliche Entwicklung zeitlich verschleppt wird, rufen Fielenbach und Bodewig zur fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit bei der Aufstellung des Bebauungsplans auf, der langfristig eine attraktive Nahversorgung noch vor den Landtagswahlen 2022 in dem Gesamtbereich sichert. Sie werden hierzu einen Antrag für den Planungsausschuss vorlegen.

Der Siegerentwurf muss nur in einigen Bereichen umgearbeitet werden. Alternativentwürfe liegen nach Auskunft des FDP-Fraktionsvorsitzenden Bodewig bereits vor.

Zeitnah, durchdacht und für die Bürgerinnen und Bürgern, das wäre doch mal eine erstrebenswerte Variante, sind Fielenbach und Bodewig überzeugt.