Autor-Archiv Ratsfraktion

VonRatsfraktion Okt 20, 2019

Jröne Meerke – und kein Ende

Seit Monaten ist der Zustand des Naherholungsparks „Jröne Meerke“ in der Nordstadt Thema der Politik und Bürger, vor allem von jenen, die die Flächen rund um das „Jröne Meerke“ zur Erholung nutzen wollen. Ärgernis und Gefahrenherd zugleich sind hier die unterschiedlichen Gänse, bzw. die Hinterlassenschaften dieser Tiere.

Obwohl momentan die Situation etwas entspannter ist, weil viele der Zugtiere ihr Sommerquartier verlassen haben, so sind die Probleme immer noch relevant. Teile der Politik im Rat ignorieren die erheblichen Gefahren, die durch die Verunreinigungen auf dem Gelände für die Gesundheit der Besucher -und hier vor allem Ältere und Kinder- immer noch vorhanden sind. Die FDP hat dies zusammen mit dem Kreismedizinischen Direktor, Herr Dr. Dörr in einem Papier eindeutig beschrieben.

Wenn jetzt behauptet wird, dass momentan keine Beschwerde von Besuchern über den Zustand und Belästigung durch Gänse vorgekommen sind, entspricht dies nicht den Tatsachen. Die FDP hat eine Unterschriftensammlung gestartet, um die Meinungen der Bevölkerung zum Zustand des „Jröne Meeres“ zu erfragen. Bis dato sind über 100 Unterschriften zusammen gekommen von Bürgern, die mit dem Zustand dieses ehemaligen Naherholungsparks in keinster Weise zufrieden sind, vor allem in Bezug auf die Auswirkungen der Gänsepopulation.

„Wir haben das Gefühl, dass von Seiten der Verwaltung und den zuständigen Bereichen bewusst eine Hinhaltetaktik betrieben wird, um das Thema der Gänsepopulation nicht eindeutig, sprich durch aktive Bejagung, lösen zu wollen. Diese falsch verstandene Natur/Tierschutzpolitik geht zu Lasten der Bürger, welche ihr Erholungsgebiet zurückhaben wollen. Das Teile der dort vorkommenden Gänsearten bejagt werden dürfen und können, ist eine Tatsache. Der Antrag hierfür muss nur richtig gestellt werden.“ So Michael Fielenbach, FDP Vorsitzender.

Wir werden sehr nah an diesem Thema dran bleiben. Es ist mindestens genauso wichtig, wie der Botanische Garten an der Bergheimer Strasse, der für viele Hunderttausende von Euros, speziell von den Grünen auf besondere Weise gefördert, sauber und auf Hochglanz hergerichtet wird. 

VonRatsfraktion Okt 4, 2019

Eindrucksvoller Start der Liberalen Frauen im Rhein-Kreis-Neuss

Eindrucksvoller Start der Liberalen Frauen im Rhein-Kreis-Neuss „Von so einem Start kann man eigentlich nur träumen“, so die neue Kreisvorsitzende der Liberalen Frauen im Rhein-Kreis Neuss und stellvertretende Kreisvorsitzende des FDP-Kreisverbandes, Elena Fielenbach aus Neuss. Als wir vor einem Jahr hier als Liberalen Frauen in der Stadt Neuss (Libelle) begannen, haben wir diese Entwicklung nicht erwartet, da sind sich Elena Fielenbach und auch die neue stellvertretende Vorsitzende, Frau Dr. Jana Pavlik, einig. Umso mehr freuen sie sich auf die kreisweite Zusammenarbeit und werden die Stadtverbände im Rhein-Kreis Neuss mit ihrer Arbeit unterstützen. So komplettiert die ebenfalls neu gewählte Schriftführerin, Frau Erika Voets aus Grevenbroich den Vorstand. Am 27.09.19 hat sich im Rhein-Kreis-Neuss der Kreisverband der Liberalen Frauen gegründet. Bei der Gründungsveranstaltung mit dabei waren auch Frau Bettina Houben, Vorsitzende der Liberalen Frauen NRW, sowie Frau Hannelore Hanning, Bezirksvorsitzende der Liberalen Frauen Düsseldorf, Frau Andrea Wolff, Schriftführerin der Liberalen Frauen NRW und Frau Astrid Werle, Stellvertretende Bezirksvorsitzende der Liberalen Frauen Düsseldorf. Ein starkes und engagiertes Team für Liberale Politik auf Kommunal- und auf Kreisebene. 

VonRatsfraktion Sep 27, 2019

Die Neusser FDP will die Gefahr durch die Gänseplage weiter bekämpfen

 

Die FDP-Rats- und Fachfrau für medizinische Fragestellungen, Dr. Jana Pavlik und der Neusser FDP-Vorsitzende Michael Fielenbach, hatten Frau Schneider (MdL und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP im Land NRW) ins Kardinal-Bia-Haus eingeladen, um im Rahmen einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung u.a. gesundheitsrelevanten Themen unserer Zeit, die auch in Neuss auf der Agenda stehen, zu erörtern. Zu Gast war auch der leitende Kreismedizinaldirektor Michael Dr. Dörr. 

Neben den Themen „Impfung“ und „medizinische Versorgung im Alter“ wurden viele andere Themen angesprochen, insbesondere stand aber die sehr gesundheitsgefährdende und gefährliche Verseuchung der sonst sehr schönen Anlage „Kröne Meerke“ im Vordergrund der mehr als 2-stündigen Veranstaltung. Dabei kam die große Besorgnis der mehr als 30 Gäste, die allesamt im Umfeld vom Jrönen Meerke leben, zum Ausdruck. Gerade Kinder und ältere Menschen werden als stark gefährdet angesehen. In dem Kot der dort dichten Gänsepopulation finden sich regelmäßig Krankheitserreger, wie Salmonellen, Campylobacter, Enterobakterien, Chlamydien aber auch Schimmelpilze, thermophile Pilze und Hefen sowie Viren und Parasiten. Und nicht nur dann, wenn die Gänse dort zu sehen sind, da waren sich Frau Schneider und auch Dr. Dörr einig. 

Durch den Kontakt zu den Ausscheidungen kann es zu Infektionen wie Durchfall durch Salmonellen, Campylobacter oder Noroviren oder auch Ornithose durch Chlamydien kommen. Die Aufnahme der Erreger kann durch Mund, über die Atemwege, über die Haut oder die Schleimhäute erfolgen, wobei Kinder, Schwangere alte Menschen sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu den besonders gefährdeten Personen gehören.

Michael Fielenbach, Dr. Jana Pavlik und der Fraktionsvorsitzender Manfred Bodewig sind davon überzeugt, dass dieser Zustand nicht verharmlost und ignoriert werden darf, auch wenn sich die Gänsepopulation derzeit wegen des Zugvogelverhaltens verändert darstellt. Die Infektionsgefahr ist geblieben. „Umso mehr halten wir als FDP es jetzt für dringend notwendig und geradezu geboten, im Jrönen Meerke vorbeugende Maßnahmen zur Infektionsbekämpfung zu ergreifen. Das Jröne Meerke ist zu allererst für die Menschen da“, so Dr. Pavlik. Die Maßnahmen durch Bejagung, die anderenorts zum Erfolg geführt haben, werden hier auch Wirkung zeigen. Es ist doch verantwortungslos, dies als Unsinn zu bezeichnen.

Die Neusser FDP wird sich durch derartige verbal grob fahrlässige Äußerungen nicht davon abbringen lassen, am Jröne Meerke eine nachhaltige Lösung zum Schutz der Kinder zu verfolgen. Erste Interessengruppen haben sich bereits zusammengefunden, um sich lautstark an die Stadt, v.a. an den Umweltausschuss zu wenden. 

VonRatsfraktion Sep 25, 2019

FDP Neuss fordert kundenfreundliches Nahversorgungszentrum am Berghäuschensweg (ETEX-Gelände)

Mit großem Interesse hat die Spitze der Neusser FDP, Michael Fielenbach und Manfred Bodewig, den Artikel in der Ausgabe vom 24.09.2019 in der NGZ über die Entwicklung im Planungsprozess des ETEX-Geländes gelesen. Über die hier publizierten Darstellungen sind sie mehr als irritiert.

Nicht nur, dass die Stellungnahme der FDP in der Sache ETEX/NVZ vom 13.09.2019 (welche der NGZ vorliegt) nicht erwähnt wird, vielmehr werden jetzt Tatsachen bis zur Unkenntlichkeit durcheinandergeworfen.

Michael Fielenbach: „Es ist mehr als erstaunlich, dass sich ein Investor, der Wohn- und Gewerbeteile entwickelt, sich zum NVZ so äußert, als stünde ihm Weisungsrecht zu oder besser noch als würde dort entschieden, wer welche Flächen verwendet oder wie Nahversorgungsplanung vollzogen werden soll. Ich bin erstaunt, dass hier die Eigentumsverhältnisse und die daraus gegebenen Konsequenzen weder durch die NGZ noch durch den Wohn- und Gewerbeflächenentwickler Ten Brinke berücksichtigt werden. Dies sind aber Fakten, die auch schon beim Ideenwettbewerb außer Acht gelassen wurden. Sie bildeten dennoch den Rahmen für eine funktionierende Nahversorgung im gesamten Bereich vom Alexianer-Gelände bis hin zum Berghäuschensweg.“

Dies auf eine Parkplatzfrage zu konzentrieren, ebenerdig oder nicht, kann seinen Grund nur in einem konkurrierenden Flächenbedarf der dort tätigen Investoren haben. Aber auch hier gilt, dass die Inhalte existierender Kaufverträge und die Eigentumssicherung absolute Priorität haben.

Dass Ten Brinke zufällig in Düsseldorf das gerade eröffnete Rather Carré mit dem Büro Pink fertiggestellt hat, hat sicherlich nichts mit der ETEX-Planung zu tun …

Innerhalb des  Wettbewerbsverfahrens hatte die FDP Neuss sich bereits zu dem Vorgehen im laufenden Prozess an die Leitung dieses Verfahrens gewandt. Die Stadt Neuss ist an das Ergebnis des Ideenwettwerbs rechtlich in keiner Weise gebunden, so Fielenbach und Bodewig. Aber dies findet im NGZ-Artikel keine Erwähnung.

Natürlich hat jeder Standort seine eigenen städtebaulichen Bedingungen und lässt nur bestimmte Lösungen zu. Deshalb ist es müßig, so Fielenbach, „Äpfel mit Birnen“ zu vergleichen, denn bei Etex hat der Investor des Nahversorgungszentrums bei Vertragsabschluss beste Bedingungen für eine attraktive Nahversorgung geschaffen und offenbar auch vertraglich gesichert.
Für Fielenbach und Bodewig ist klar, dass sie sich auch weiterhin dafür einsetzen, schnellstmöglich ein funktionierendes NVZ an Berhäuschensweg zu realisieren, so dass auf einer mindestens  15.500 qm großen Grundstücksfläche ein autark funktionsfähiges NVZ mit ebenerdigen Parkplätzen und Wohnen entsteht …ganz so, wie es im Antrag zur APS-Sitzung  steht.  

VonRatsfraktion Sep 22, 2019

Dankeschön

> Rom, 20.09.19. „Ein Dankeschön an die Liberalen deutschen Freunde der FDP für die Aufmerksamkeit wegen der Generalversammlung der Liberalen (in Italien). Ein Zeichen dafür, dass auch die EU positiv auf die Entwicklung der Liberalen Kräfte in Italien teilnimmt. Ereignisse wie die Proteste in Hongkong oder die neuen Web-Monopole sind Weckrufe dafür, dass es dringend Bedarf an Liberalismus und an Liberalen gibt.“ So Francesco Pasquali Vorstandsmitglied der PLI am Rande der Generalversammlung, an der außer Stefano De Luca und Giancarlo Morandi, auch die Abgeordnete Beatrice Lorenzin (PD), Stefano Parisi (EPI), Venturini (PPI), die Politologin Prof. Cinzia Dato und der ehemalige Senatspräsident Carlo Scognamiglio teilgenommen haben. 

VonRatsfraktion Sep 19, 2019

Die Initiative der FDP Neuss zur Landesgartenschau 2026 mit einer Grünvernetzung in Neuss bekommt Formen

Der FDP-Vorsitzende Michael Fielenbach und der Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig sind sehr zufrieden mit der bisherigen Überlegungen und Planungen zur Landesgartenschaubewerbung 2026. Denn sie hatten zusammen mit dem Juniorchef von Gartenhof Küsters die Idee einer Bewerbung zur LGS 2026 in Neuss und diesen Gedanken zusammen mit Prof. Helget erörtert, der bereits schon zu Beginn von der komplexen Herausforderung angetan aber gleichzeitig auch das enorme Potenzial für Neuss erkannt hatte.

Dabei war die Rennbahn als „grüne Lunge“, als Central-Park von Neuss weiter zu entwickeln, Ausgangspunkt einer der bedeutsamsten Entwicklungen für Neuss und gleichzeitig Schlussakkord, das Tüpfelchen auf dem „i“ einer umfassenden Grünvernetzung in Neuss.

Die modernen Landesgartenschauen umfassen aber noch viel mehr als eine grüne Stadtentwicklung, sind sich Fielenbach und Bodewig einig. Sie sind v.a. wirksame Impulsgeber bei den Zukunftsthemen in Neuss „klimaverbessernde Planung“, „urbane Mobilität“, „die Verbindung der Innenstadt über den Wendersplatz, die Rennbahn bis zu den Neusser Rheinauen“, dem „Rhein als Erlebnisraum“ und wichtige Stadtentwicklungs- sowie Infrastrukturmaßnahmen, wie u.a. die Neugestaltung des Wendersplatzes. Fielenbach und Bodewig unterstützen die Aktivitäten des Bürgermeisters Reiner Breuer in diesem Zusammenhang und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit beteiligten Akteuren und werden in Kürze mit Fachleuten abgestimmte Vorschläge zu einer klimaverbessernden Stadtplanung vorlegen.

VonRatsfraktion Sep 18, 2019

Einladung zur Gründung der Liberalen Frauen im Rhein-Kreis-Neuss


Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen,


wir können uns über die erfolgreiche Entwicklung unserer Organisation freuen, denn die Aufmerksamkeit, die wir erzeugt haben, hat sich bis auf Landesebene herumgesprochen.
Das ist ein Ansporn und wir werden selbstverständlich unsere Arbeit weiterhin auf lokaler Ebene weiterführen.
Wir haben nun aber auch die Möglichkeit, unsere Themen kreisweit zu setzen.
Damit werden wir nicht nur die Arbeit der Liberalen Frauen auf eine breite Basis stellen können, sondern auch die Zusammenarbeit mit der FDP im Rhein-Kreis-Neuss intensivieren.
Deshalb lade ich Sie/Euch ganz herzlich am 27.09.19 um 18.00 Uhr
in den Räumlichkeiten der FDP Geschäftsstelle, Ortsverband Neuss
zur Gründung der Liberalen Frauen im Rhein-Kreis-Neuss ein.

Ich freue mich unsere Schirmherrinnen:
Frau Bettina Houben Vorsitzende der Liberalen Frauen NRW
Frau Hannelore Hanning Bezirksvorsitzende der Liberalen Frauen Düsseldorf begrüßen zu dürfen, bedanke mich jetzt schon für ihre Unterstützung und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Freundliche Grüße,
Elena Fielenbach
Liberale Frauen Neuss
Vorsitzende

VonRatsfraktion Sep 18, 2019

Liberale Grüße zur Generalversammlung nach Rom

Sehr geehrte Liberale Freunde,

als Vorstandsvorsitzender und im Namen des Vorstandes der FDP Neuss freue ich mich liberale Grüße zur Generalversammlung nach Rom zu schicken, mit dem Wunsch, dass der liberale Gedanke eine immer mehr tragende Rolle in der italienischen, in der deutschen und in der europäischen Politik haben wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen heute ein gutes Gelingen und für die Zukunft eine Intensivierung unseres Kontaktes für einen fruchtbaren Gedankenaustausch.

Mit freundlichen Grüßen

Stadtverbandsvorsitzender

Michael Fielenbach

Cari amici liberali,

un saluto anche da parte mia in qualità di direttrice del Gruppo „Donne liberali“ di Neuss e vice direttrice del FDP sezione provinciale Rhein-Kreis-Neuss e oggi anche in qualità di „traduttrice“.

La nostra direzione è lieta di mandare saluti liberali per questa bellissima iniziativa, con la speranza che il pensiero liberale svolga nella politica italiana, così come in quella tedesca ed europea un ruolo sempre più importante. Per questo motivo vi auguriamo oggi una buona riuscita e per il futuro un intensificarsi del nostro contatto per un proficuo scambio di idee.

Cordiali saluti,

Elena Fielenbach

Vorsitzende Liberale Frauen Neuss

Stellvertretende Kreisvorsitzende

FDP Rhein-Kreis-Neuss

Brief: https://www.fdp-neuss.de/wp-content/uploads/2019/09/A4-Standardformular-2-2.pdf

VonRatsfraktion Sep 13, 2019

FDP fordert langfristig gesicherte Nahversorgung der Bürgerinnen und Bürger am Berghäuschensweg


Der FDP-Stadtverbandschef Michael Fielenbach und der Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig sind sich einig, dass man sich nach dem sehr unbefriedigenden Ergebnis des immer noch nicht beendeten Ideenwettbewerbes für das ETEX-Gelände am Berghäuschensweg nun endlich wieder auf die bestehenden Tatsachen besinnt. Ziel aller Fraktionen muss es doch sein, neben den dringend benötigte Wohnungen auch eine langfristig ausreichende Nahversorgung für die Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen. Und das nicht nur für diesen speziellen Bereich, sondern für die Menschen, die dort im Einzugsgebiet leben bzw. zukünftig in den Wohnungen der ehemaligen Sauerkrautfabrik, des Alexianer-Quartiers und des zukünftigen ETEX-Geländes leben, erläutert Michael Fielenbach.

Das muss doch mit die erste Aufgabe bei der Gesamtplanung sein, denn sie verringert den Individualverkehr, wäre ein Beispiel für kurze Wege, würde insbesondere auch den älteren Menschen entgegen kommen und wäre ein Beitrag zum Klimaschutz, denn nur Einzelne werden ihre Einkäufe zu Fuß oder mit dem ÖPNV oder gar dem Lastenfahrrad erledigen, so Manfred Bodewig.

Für den Bereich des ETEX-Geländes war ein städtebaulicher Ideenwettbewerb von einem der beiden dort engagierten Investoren ausgelobt worden. Im Ergebnis hatte der Siegerentwurf von PINK aber den Flächenbedarf für ein langfristig funktionierendes und mit Grundstücksflächen gesichertes Nahversorgungszentrums nur zu 60 % berücksichtigt. Damit wäre die Chance für eine zukunftsfähige attraktive und den Bedürfnissen der Menschen entsprechende Nahversorgung im dem gesamten Bereich vertan.

„Dabei hatten wir als FDP-Neuss bereits während des Wettbewerbsverfahrens alle Mitglieder der Wettbewerbsjury schriftlich darauf hingewiesen, dass des Wettbewerbsverfahren aus unserer Sicht an dem Mangel nicht ausreichend formulierter Rahmenbedingungen leidet“, so der FDP-Vorsitzende Fielenbach.

Bevor die weitere städtebauliche Entwicklung zeitlich verschleppt wird, rufen Fielenbach und Bodewig zur fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit bei der Aufstellung des Bebauungsplans auf, der langfristig eine attraktive Nahversorgung noch vor den Landtagswahlen 2022 in dem Gesamtbereich sichert. Sie werden hierzu einen Antrag für den Planungsausschuss vorlegen.

Der Siegerentwurf muss nur in einigen Bereichen umgearbeitet werden. Alternativentwürfe liegen nach Auskunft des FDP-Fraktionsvorsitzenden Bodewig bereits vor.

Zeitnah, durchdacht und für die Bürgerinnen und Bürgern, das wäre doch mal eine erstrebenswerte Variante, sind Fielenbach und Bodewig überzeugt. 

VonRatsfraktion Aug 26, 2019

Anwendungen der Wasserstofftechnologie in Neuss

Der Neusser FDP-Vorsitzende Michael Fielenbach, Mitglied AR Stadtwerke Neuss, hat den Vorstand gebeten, den Kauf von 3 mit Wasserstoff angetriebenen Fahrrädern des französischen Unternehmens Pragma Industries der Marke „Alpha“ zu prüfen, um die Wasserstofftechnologie in Neuss zu testen. „Das Rad ist das erste, das in Serienproduktion geht und der Test wird uns ermöglichen, in der Praxis zu testen, was der Wasserstoff als neue umweltfreundliche Technologie mit der Brennstoffzelle bringt. Die Brennstoffzelle verspricht einen geringen C02-Fußabdruck und gegenüber dem E-Bike sehr viel schnellere Ladevorgänge, so Michael Fielenbach.

Neben Pragma Industries weist Fielenbach auch noch auf weitere Hersteller hin, die diesen Markt für sich erschließen wollen. Darunter befindet sich nicht nur der börsennotierte Technologiekonzern Linde sondern auch das Neusser Unternehmen Fernweit, das ein eigenes wasserstoffbasiertes Bike mit Namen “Ped-Hy-Lec” entwickelt hat. Genau wie bei konventionellen Pedelecserreichen alle Räder mit ihremintegrierten Elektroantrieb eine Höchstgeschwindigkeit von rund 25 km/h.

Fielenbach weiter: „Ich gehe davon aus, dass die Stadtwerke Neuss den Zugang zu Wasserstoff, eine Ladesäule sowie die energetischen Rahmenbedingungen organisieren können.“ Im Vorgriff auf das Interesse von Prof. Dr. Pinkwart, in der Landesregierung für diese Fragen zuständig, unsere Region in seine Wasserstoffkonzeption mit einzubeziehen, und auch zu dotieren, dürfte ein solcher Versuch auch besonders sinnvoll sein.

Beim G7 Gipfel in Biarritz wird die Technologie ja in der Praxis schondemonstriert. Warum also nicht also auch in Neuss?!

Wenn dann auch die CDU mitmacht, freuen wir uns über einen weiterenPartner, der bisher leider immer fehlte.“