Monatsarchiv August 2019

VonLibelle Aug 27, 2019

Psychosoziale Beratung

Die Liberalen Frauen Neuss werden der erfolgreichen Aktion im März „ Im Einklang sein, neue Wege finden: Psychosoziale Beratung von Frauen für Frauen“ Kontinuität geben.  

Ab dem 12.09. von 18 bis 19 Uhr findet jeden Donnerstag das psychosoziale Angebot in den Räumlichkeiten der FDP Geschäftsstelle in Neuss statt.

Aufgabe der psychosozialen Beratung ist es, Menschen in besonderen Lebenssituationen und in entscheidenden Entwicklungsschritten sowie Lebenskrisen zu begleiten, sie in ihrem jeweiligen Lebenskontext informativ, präventiv und entwicklungsfördernd zu unterstützen und ihnen Orientierungs- und Bewältigungshilfe zu geben unter Einsatz ihrer persönlichen und sozialen Bewältigungsressourcen. 

Psychosozial bedeutet, die Person stets in ihrem soziokulturellen Kontext zu betrachten, damit das individuelle psychische und soziale Wohlbefinden erreicht werden kann.

Im Fokus steht immer das unterstutzende Gespräch mit Blick auf die Problemsituation. Gearbeitet wird jedoch nicht problem-, sondern überwiegend ressourcenorientiert.

In einer Gesellschaft, die sich fortwährend verändert und die von ihren Mitgliedern schneller und häufiger Flexibilität in Bezug auf sozialer Integration und individueller Lebensbewältigung fordert, kann psychosoziale Beratung eine hilfreiche Maßnahme zur Stabilisierung, Orientierung und Unterstützung bei der Erarbeitung von Lösungen bei Konflikten sein; denn unter Umständen kann die innere Mitte verloren gehen, man ist nicht mehr im Einklang mit sich selbst. 

Ziel unseres Angebots ist es, zuzuhören, Beratungsangebote in Neuss aufzuzeigen und zu vermitteln und durch die Entdeckung der eigenen Ressourcen Lösungen anzugehen, um das innere Gleichgewicht wieder zu erlangen.

VonRatsfraktion Aug 26, 2019

Anwendungen der Wasserstofftechnologie in Neuss

Der Neusser FDP-Vorsitzende Michael Fielenbach, Mitglied AR Stadtwerke Neuss, hat den Vorstand gebeten, den Kauf von 3 mit Wasserstoff angetriebenen Fahrrädern des französischen Unternehmens Pragma Industries der Marke „Alpha“ zu prüfen, um die Wasserstofftechnologie in Neuss zu testen. „Das Rad ist das erste, das in Serienproduktion geht und der Test wird uns ermöglichen, in der Praxis zu testen, was der Wasserstoff als neue umweltfreundliche Technologie mit der Brennstoffzelle bringt. Die Brennstoffzelle verspricht einen geringen C02-Fußabdruck und gegenüber dem E-Bike sehr viel schnellere Ladevorgänge, so Michael Fielenbach.

Neben Pragma Industries weist Fielenbach auch noch auf weitere Hersteller hin, die diesen Markt für sich erschließen wollen. Darunter befindet sich nicht nur der börsennotierte Technologiekonzern Linde sondern auch das Neusser Unternehmen Fernweit, das ein eigenes wasserstoffbasiertes Bike mit Namen “Ped-Hy-Lec” entwickelt hat. Genau wie bei konventionellen Pedelecserreichen alle Räder mit ihremintegrierten Elektroantrieb eine Höchstgeschwindigkeit von rund 25 km/h.

Fielenbach weiter: „Ich gehe davon aus, dass die Stadtwerke Neuss den Zugang zu Wasserstoff, eine Ladesäule sowie die energetischen Rahmenbedingungen organisieren können.“ Im Vorgriff auf das Interesse von Prof. Dr. Pinkwart, in der Landesregierung für diese Fragen zuständig, unsere Region in seine Wasserstoffkonzeption mit einzubeziehen, und auch zu dotieren, dürfte ein solcher Versuch auch besonders sinnvoll sein.

Beim G7 Gipfel in Biarritz wird die Technologie ja in der Praxis schondemonstriert. Warum also nicht also auch in Neuss?!

Wenn dann auch die CDU mitmacht, freuen wir uns über einen weiterenPartner, der bisher leider immer fehlte.“

VonRatsfraktion Aug 22, 2019

FDP sieht neue Rheinbrücke zwischen Neuss und Düsseldorf

Der FDP-Vorsitzende Michael Fielenbach und der FDP-Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig sowie Vorstandsmitglieder Bernd Kahlbau und Christian Hebben erklären für die Neusser FDP, angesichts der ständigen Probleme bei und mit der „Fleher Brücke“ und der künstlichen Verengung des Straßenraums -jetzt durch Umweltspuren für Autos- brauche man zwischen Düsseldorf und Neuss eine neue Rheinbrücke für den Autoverkehr. Dafür käme auch eine Umrüstung der bestehenden Eisenbahnbrücke infrage, die Düsseldorf mit Neuss entlang des Düsseldorfer Hafens und des Eingangs zum Neusser Hafen verbindet. Das wäre eine gute Streckenführung für Berufspendler, andere Pendler und den Lastverkehr. Auch eine Autoverkehrstrasse über dem Eisenbahngleis ist möglich und damit eine zweistöckige neu Brücke, so Fielenbach und Bodewig. Die könnte nicht nur ein architektonisches „High Light“ sondern zudem auch schnell realisiert werden. Entsprechend den Forderungen der IHK Mittlerer Niederrhein wird kein Planfeststellungverfahren sondern -aus Gründen der Beschleunigung und Vereinfachung von Verfahren- nur eine Plangenehmigung gebraucht.

„Es macht überhaupt keinen Sinn, nur auf Radfahrer und Umwelt zu setzen und dabei die vielen Pendler und sonstigen Autofahrer aus dem Auge zu verlieren, die aus Düsseldorf und Neuss einen einheitlichen Wirtschaftsraum machen und in dem Düsseldorf den Vorteil hat, viele attraktive Arbeitsplätze und eine attraktive Altstadt mit einem attraktiven Rheinufer anzubieten“, so Fielenbach und Bodewig.

VonRatsfraktion Aug 21, 2019

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Susanne Schneider (MdL NRW)

Am 29.08.2019 um 18 Uhr lädt die Neusser FDP, hier Frau Dr. Jana Pavlik, zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit

Frau Susanne Schneider (MdL NRW)

ins Kardinal-Bea-Haus, Furtherhofstraße 25, 41462 Neuss ein.

Als stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Gleichstellung und Frauen sowie als Sprecherin der FDP im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird Frau Schneider auf gesundheitsrelevante Fragestellungen, wie z.B., auf das Problem der Gesundheitsgefährdung durch Gänse- und Taubendreck auf öffentlichen Plätzen und Spielplätzen, der Pflege im Sozialbereich, Impfungen, Krankenhausentwicklungen und Palliativmedizin eingehen. Weitere Fragestellungen werden offen begrüßt und können spontan auf der Abendveranstaltung angesprochen werden.

Die FDP-Neuss ist froh, Frau Schneider für diesen Abend gewonnen zu haben und freut sich über Ihren Besuch.

VonRatsfraktion Aug 20, 2019

Bekommt Neuss eine Landesgartenschau?

SPD und FDP treiben eine Bewerbung voran

Bürgermeister Reiner Breuer soll sich bei der Landesregierung dafür einsetzen, dass es in Neuss bald eine Landesgartenschau geben kann. Das haben SPD und FDP jetzt in einem gemeinsamen Brief an den Bürgermeister vorgeschlagen. Sie wollen, dass der Bürgermeister eine entsprechende Interessenbekundung abgibt.

„Wir sind der gemeinsamen Überzeugung, dass eine Landesgartenschau viele positive Perspektiven für die Stadt Neuss eröffnen kann“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Arno Jansen. „Herzstück einer Bewerbung könnte beispielsweise das Gebiet vom Hafen über die Rennbahn bis zum Euregio-Gelände sein“, sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig.

SPD und FDP schwebt jedoch vor, dass möglichst viele Stadtteile von einer Landesgartenschau profitieren sollen. „Denkbar wäre beispielsweise die bestehenden Grünspangen in den Stadtteilen attraktiv miteinander zu vernetzen und somit zu stärken“, erklärt Jansen. Auch moderne Ansätze für Klimaschutz, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum oder moderner Mobilitäts-Konzepte könnten in das Konzept einer Landesgartenschau aufgenommen werden. „Dass das möglich ist, beweist zurzeit die Stadt Heilbronn überaus erfolgreich im Rahmen der diesjährigen Bundesgartenschau“, so FDP-Stadtverbandsvorsitzender Michael Fielenbach.

Davon hat sich die Neusser SPD mit einer Delegation selbst überzeugt. SPD-Chef Sascha Karbowiak, der umweltpolitische Sprecher Michael Ziege und Fraktionsgeschäftsführer Jascha Huschauer waren gemeinsam in Heilbronn. „Der Besuch in Heilbronn war schon ziemlich beeindruckend“, berichtet Ziege. Dort wird die Gartenschau genutzt, um die Stadtentwicklung im Zentrum voranzutreiben. Dort ist etwa ein modernes Stadtviertel mit bezahlbaren Wohnungen, integrativen Konzepten und modernen Mobilitätskonzepten Teil der Ausstellung.

In der Vergangenheit wurde bereits des Öfteren die Idee einer Landesgartenschau in Neuss diskutiert. Ein entsprechender Antrag der SPD-Fraktion wurde etwa 2010 von der CDU abgelehnt. Zuletzt haben SPD und FDP dieses Thema erneut auf die politische Tagesordnung gesetzt. So gab es ein Treffen von Vertretern der FDP Neuss mit Benjamin Küsters (Gartenhof Küsters) und einem Vertreter der Universität Geisenheim. Gemeinsam tauschten sie sich über die Möglichkeiten einer Bewerbung aus. In dieser Runde war man sich sehr schnell einig, dass eine ökologisch wie ökonomisch weitsichtige Umsetzung einer Landesgartenschau der Stadt Neuss außerordentliche Vorteile bringen würde.

Auch bei einer Veranstaltung der Neusser SPD war die Landesgartenschau Thema. Die FDP durfte dort sogar einen Input zu dem Thema geben. Anschließend durften die anwesenden Bürgerinnen und Bürger darüber diskutieren. Sie waren der Meinung, dass der Charakter des Rennbahn-Parks als wichtige Grünfläche und „Central-Park“ der Stadt Neuss beibehalten und gestärkt werden soll. Auch eine mögliche Landesgartenschau wurde positiv gesehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschten sich eine weitere Konkretisierung.

„Wir sind davon überzeugt, dass eine Landesgartenschau eine große Chance für die Stadt Neuss wäre“, erklären Jansen und Bodewig. Beide Parteien werden sich aus diesem Grund dafür einsetzen, dass möglichst viele Stadtteile von einer möglichen Landesgartenschau profitieren.

VonRatsfraktion Aug 11, 2019

FDP denkt digital, smart, klimafreundlich

Quelle: NGZ v. 10.08.2019 v. Ludgar Baten

Das Ende des Braunkohle-Tagebaus wird auch Neuss treffen. Davon zeigt sich die FDP-Spitze überzeugt. Die Chefs von Partei und Fraktion, Michael Fielenbach und Manfred Bodewig, kündigen eine politische Offensive für den Herbst an. 

Alle sprechen vom Strukturwandel – nur die Neusser nicht genug. Diese Meinung vertritt jedenfalls das Führungspersonal der FDP im Stadtverband und in der Ratsfraktion. „Das Ende der Braunkohleverstromung wird Neuss hart treffen“, sagt Parteichef Michael Fielenbach, und nennt den Standort der energieintensiven Aluminiumindustrie im Süden der Stadt als Beispiel. Gemeinsam mit Fraktionschef Manfred Bodewig kündigt Fielenbach eine politische Offensive nach der Sommerpause an, die das Ziel hat, „Neuss innovativ in die Zukunft zu führen“.

Das Rheinische Revier inklusive seiner Kraftwerke ragt deutlich in den Rhein-Kreis Neuss, der somit Teil des größten Braunkohle-Abbaugebietes in Deutschland ist. Experten schätzen, dass einschließlich der Zuliefereretriebe dort 90.000 Menschen arbeiten. Damit soll spätestens 2038 Schluss sein. Das empfiehlt die Berliner Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ – die sogenannte Kohlekommission. Deren Spruch will die Bundesregierung folgen, bereitet entsprechende Gesetze vor. Um den Strukturwandel zu gestalten, sollen in den kommenden zwanzig Jahren 15 Milliarden Euro ins Revier fließen.

INFO46 neue Mitglieder für die FDP Neuss seit 2014

Stadtverband Seit Februar 2014 führt Michael Fielenbach (58) die Stadtpartei der FDP, die er mit 106 Mitgliedern übernahm; heute sind es 152. Sein Stellvertreter ist Gerd Schorn. Der Stadtverband Neuss wurde 1945 gegründet.

Ratsfraktion Die Neusser Liberalen verfügen über sechs Sitze im Stadtrat. Vorsitzender der Fraktion ist seit Beginn der Wahlperiode Manfred Bodewig (67); seine Stellvertreter sind Hans-Peter Fantini und Cornel Janßen.

Viele Ideen und Projekte werden vor diesem Hintergrund entwickelt; auch in den Rathäusern von Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen sowie im Kreishaus. In Neuss vermisst die FDP solche Initiativen, die auf die gewaltigen Veränderungen vor der Haustüre zielen. Darum machten sich die Neusser Liberalen auf Antwortsuche. Herausgekommen ist eine lange Liste mit konkreten Vorschlägen und Gedankenskizzen, die von den Liberalen in drei Handlungsfelder eingruppiert wurden: 1) Stadtplanung Hammfeld mit grünem Korridor, 2) Mobilität unter Einbeziehung von Wasserstoff-Technologie und Smart City, 3) Dachbegrünungen als wichtiges Puzzleteil im Bereich Klima- und Umweltschutz. Die Ratsfraktion werde die Überlegungen in Anträge fassen und sie in die politische Diskussion einbringen, so bald der Rat im Spätsommer seine Arbeit wieder aufnehme.

  • Stadtplanung Das Areal vom Wendersplatz bis zum Höffner-Möbelhaus müsse jetzt entwickelt werden, einschließlich der Rennbahn als grüne Oase und Teil eines Landesgartenschau-Konzeptes. Mit Blick auf Wohnungsbau sowie Gewerbenutzung machen sich Fielenbach und die FDP für ein Flächenmanagement stark.
  • Mobilität + Smart City Mobilität unter Einbeziehung von Wasserstoff-Technologie und Smart CityDie FDP regt an, dass Neuss beim Thema Mobilität stark auf Wasserstoff-Technologie setzt und schlägt ein Servicezentrum mit Tankstelle vor. Smart City ist für Bodewig eine technische und strategische Basis, um über den Datenaustausch von vernetzten Geräten und Sensoren eine ganze Stadt zu steuern: Verkehr, Versorgung und Müll-Entsorgung. Er könne sich Cluster mit den großen Technologie-konzernen in der Stadt wie 3M und Pierburg vorstellen.
  • Dachbegrünungen An der Anton-Kux-Straße im Hammfeld erhält Neuss sein erstes Wohnhochhaus mit 22 Geschossen. Für Bodewig eine Chance, ein „Modellhaus“ zu errichten, das auf verschiedenen Ebenen Grünflächen erhalte, die von den Bewohnern genutzt werden. Fielenbach schlägt vor, das Dachbegrünungskataster des Kreises zu nutzen. So könne ein Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas geleistet werden: „Umweltschutz hat etwas mit Innovation zu tun.“