FDP Neuss engagiert sich um die transatlantische Freundschaft

VonStadtverband Jul 1, 2019

FDP Neuss engagiert sich um die transatlantische Freundschaft

Am 25.06.2019 besuchten 18 amerikanische Schüler der Robinson Highschool in Washington im Rahmen eines Schüleraustausches mit Deutschland die FDP im Landtag. Der Besuch war vom Vorstandsmitglied der FDP-Neuss, Christian Hebben, vorbereitet und in Zusammenarbeit mit Angela Freimuth(MdL) und Franziska Müller- Rech(MdL) aus der Landtagsfraktion organisiert worden.

Die Schüler und Lehrerinnen haben die Gelegenheit intensiv genutzt, den Landtag NRW zu besichtigen und einen Einblick in das politische Geschehen der Landeshauptstadt zu erhalten. Dabei lag der Interessensschwerpunkt bei den Unterschieden des deutschen und amerikanischen Politiksystems. Während Deutschland ein Mehrparteien System und eine parlamentarische Demokratie lebt, gibt es in den Vereinigten Staaten ein Zweiparteiensystem und eine präsidiale Demokratie.

Die Vizepräsidentin des Landtages, Frau Angela Freimuth und die Sprecherin des Ausschusses für Schule und Bildung, Frau Franziska Müller – Rech hatten den Fraktionssaal der FDP im Landtag vorbereitet um die vielen Fragen der amerikanischen Schüler zu beantworten und aus ihrem politischen Alltag zu berichten. So wurde intensiv über Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Politik“ sowie das Bildungssystem in Deutschland diskutiert. Spannend fanden die Schüler auch die Antworten zu der Frage, was die beiden Politikerinnen dazu gebracht hat sich politisch zu engagieren. Dabei wurde schnell klar, dass die Themen Klima und Umweltschutz bereits vor vielen Jahren von der FDP mit Sachverstand und Vernunft verfolgt und bearbeitet wurden. Ein wesentlicher Grund, warum sich z.B. Frau Angela Freimuth für die politische Arbeit in der FDP entscheiden hat. Dabei ist der fortwährende Dialog mit den Menschen, die Selbstverständlichkeit andere Meinungen zu tolerieren und sich selbst zu engagieren um etwas zu verändern, der Kern aller politischen Arbeit.

Gemeinsam mit den Schülern wurde festgestellt, dass man nicht darauf warten darf, dass jemand kommt und Entscheidungen trifft die einem gefallen, sondern das man selbst die Initiative ergreifen,  seine Meinung an der richtigen Stelle kundtun aber auch konsequent verantwortlich handeln muss.

Der Besuch der Schüler hat deutlich gemacht, das die sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump verändernden Beziehungen zwischen Deutschland und den USA eher stärkend auf die zwischenmenschlichen Beziehungen von Deutschen und Amerikanern auswirken. Die FDP-Neuss hat sich zusammen mit unseren Gästen aus den USA bereits darauf verständigt, im nächsten Jahr für eine neue Schülergruppe erneut einen Besuch im Landtag zu ermöglichen.

Christian Hebben als Initiator wird weiterhin in Kontakt mit unseren amerikanischen Freunden bleiben und dieses Projekt begleiten.

Quelle Photo: FDP Landtagsfraktion