Monatsarchiv Mai 2019

VonRatsfraktion Mai 28, 2019

Rettet das Jröne Meerke!? – So aber nicht …

In der letzten Ratssitzung wurde wieder einmal, diesmal von der SPD, zur Rettung und Wiederbelebung des „Jröne Meerke“ in der Nordstadt aufgerufen.

Diese ehemalige gut erhaltene Erholungsoase für fast alle Bürger der nördlichen Stadtteile von Neuss ist leider in den letzten Jahren nur noch eingeschränkt als ein angenehmer Aufenthaltsort wahrzunehmen. Die Okkupation durch verschiedene Gänsepopulationen hat aus diesem Erholungsgebiet für Menschen ein Biotop für Gänse und Enten gemacht.

Die Beschränkung der Nutzung dieser – an sich wunderschönen Anlagen – wird durch die Verunreinigungen der Gänsepopulationen ausgelöst, sprich die massive Verkotung auf den Flächen, auf denen sonst Menschen Entspannung und Erholung suchten.

In der Ratssitzung wurde von der gesundheitspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion, Dr. Jana Pavlik, dargelegt, welche Gefahren durch diese Verunreinigungen gegeben sind und welche Krankheitserreger hier massiv vorhanden sind. Unterstützt wird dies durch die Aussagen des kreismedizinischen Direktors Dr. Michael Dörr. Der Kontakt mit diesen Verunreinigungen kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Vor allem spielende Kinder sind hier möglicherweise stark gefährdet.

Bevor also Pläne und Konzepte für eine Aufwertung des Jröne Meerke als Erholungsanlage gefordert werden, die Geld und Personalaufwendung kosten, muss als erstes das Problem der Gänse gelöst werden.

Die FDP fordert schon seit langem, dieses Problem nachhaltig anzugehen und wirkungsvolle Maßnahmen zur Vergrämung bzw. Vertreibung dieser nicht heimischen Gänse durchzusetzen. Die Neusser Bürger in der Nordstadt haben ein Anrecht, diese Naturanlagen wieder zu nutzen und zu genießen, so wie es in der Vergangenheit auch möglich gewesen ist. Falsch verstandener Natur- und Tierschutz hat diese negative Entwicklung begünstigt.

„Die Population von Grau-, Nil- und Kanadagänsen hat in den letzten Jahren, gerade in NRW besonders stark zugenommen“, stellt der Neusser FDP-Vorsitzend Michael Fielenbach, fest und weist darauf hin, dass insbesondere die o.g. Arten nach der Landesjagdzeitenverordnung NRW auch bejagt werden dürfen; die juvenile Nilgans sogar ganzjährig.  An den Neckarwiesen, wo die Menschen nicht mehr treten können, ohne ein Mitbringsel nach einem Spaziergang mit nach Hause zu nehmen, werden Dutzende von Jägern beauftragt, um der Überpopulation Herr zu werden, so Fielenbach, der natürlich auch den Aspekt der Gesundheitsvorsorge im Fokus hat.

Manfred Bodewig, FDP-Fraktionsvorsitzender: „Wenn also Konzepte für die Nutzung des Jröne Meerke als Erholungspark gefordert werden, dann muss als Vorbedingung das Problem der Gänse gelöst werden, alles andere ist nur weitere Flickschusterei.“

VonStadtverband Mai 23, 2019

FDP-Anregung: Schaffung eines Hans Dietrich Genscher-Platzes

Im kommenden Kulturausschuss wird die FDP-Fraktion dazu anregen, einen geeigneten Platz oder eine geeignete Straße nach dem ehemaligen FDP-Vorsitzenden und Bundesaußenminister Hans Dietrich Genscher zu benennen.

Die aktuelle politische Gegenwart ist durch massive, weltweit wirkende Änderungen in den Machtverhältnissen und Wertvorstellungen geprägt. Dabei gerät die deutsche sowie europäische Stimme durch linke wie rechte Populisten und den drohenden Brexit immer mehr ins Hintertreffen und ihr Gewicht schwindet mehr, als noch vor wenigen Jahren denkbar gewesen wäre.
Die Rückerinnerung an einem starken, politischen Kopf, der die Entwicklung Deutschlands positiv geprägt hat, europäisch dachte und gleichzeitig im globalen politischen Umfeld alle Möglichkeiten nutzte, um Frieden und Wohlstand ohne Drohungen, militärische Maßnahmen oder gar Krieg zu sichern, ist absolut präsent.
Hans-Dietrich Genscher war ein besonderes politisches Talent, dem zu Ehren die FDP und die Fraktion Neuss einen Straßenzug oder repräsentativen Platz benennen möchte. Die Verwaltung wird daher beauftragt, einen geeigneten Straßenzug oder Platz zu eruieren und dem Kulturausschuss vorzulegen.

VonStadtverband Mai 16, 2019

Die Neusser FDP will Countdown-Ampeln in der Innenstadt

Die Neusser-FDP will Ampeln in der Innenstadt von Neuss mit Sekundenzählern ausstatten.

Der Antrag der Neusser FDP sieht vor, dass Ampeln in der Innenstadt mit Sekundenzählern ausgestattet werden, die über einen Countdown die Autofahrer – aber auch Fußgänger und Radfahrer – über die verbleibenden Rot- oder Grünphaseninformieren sollen. Dazu soll die Verwaltung zunächst per Verkehrsgutachten prüfen lassen, in welchen Bereichen die Countdown-Ampeln den permanent zunehmenden Verkehrsfluss positiv beeinflussen können.

Der FDP-Vorsitzende Michael Fielenbach ist von den Vorteilen überzeugt und sagt: “Die Autofahrer können mit langsamer Geschwindigkeit auf die Ampel zufahren, wenn sie sehen, dass sie gleich auf Grün umschaltet und so ein unnötiges Halten des Fahrzeuges verhindern. Sie können vor der Ampel den Motor ausschalten und sich rechtzeitig auf den Start vorbereiten. Das spart Treibstoff und reduziert die CO2- und Stickoxydbelastung“. 

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung werden solche Ampeln sogar mit Autos „kommunizieren“ können. „Dabei erscheint im Cockpit des Pkw eine kleine Ampel mit Countdown, der die Grünphase anzeigt“, sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig, der sich bei einem Besuch mit dem FDP-Chef Fielenbach über die Idee und die Vorteile in Hamburg informierte, der diese Einrichtungen aus langjähriger Erfahrung selber kennt. 

Beide sind davon überzeugt, dass Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer, v.a. aber die Menschen in der Stadt von einer solchen Einrichtung profitieren werden, weil sie auch den Stressfaktor deutlich reduziert.

VonLibelle Mai 9, 2019

Am 12.05. ist Muttertag!

Am 11.05. sind wir Liberale Frauen von 11 bis 13 Uhr mit einem blumigen Aktionsstand in der Neusser Innenstadt und freuen uns auf viele Mütter!
VonRatsfraktion Mai 9, 2019

FDP Neuss bringt ÖPNV Stärkungspaket 2025 ein

„Der ÖPNV in Neuss muss im Sinne eines aktiven Umweltschutz und zur Reduktion des Individualverkehrs nicht unbedingt billiger, er muss für alle potentiellen Nutzer vor allem attraktiver werden!“ betont Gerd Schorn, Umweltpolitischer Sprecher der FDP Neuss: „Sowohl die Taktung der angefahren Haltestellen als auch die zügige Erreichbarkeit von Bahnhaltestellen und Innenstadt (durch geeignete Busspuren etc.) müssen deutlich verbessert werden und könnten die Attraktivität des Neusser ÖPNV deutlich erhöhen.“  

Fraktionsvorsitzender Manfred Bodewig: „Darüber hinaus muss die Stadt die möglichen Alternativen wie Brennstoffzellen, E-Fuel und Elektro bei der Motorisierung der Busse für den Nahverkehr offen und  deutlich beschleunigen. Städte wie Neuss müssen hier technologisch vorangehen und unserer Jugend beweisen, dass Worten auch Taten folgen!”

Hier unser Antrag zum Download: