„Große Koalition CDU und SPD“ werfen mit Steuergeld um sich

VonAdmin Dez 7, 2017

„Große Koalition CDU und SPD“ werfen mit Steuergeld um sich

Nur die FDP macht ernst mit Haushaltskonsolidierung im Sportausschuss

Was ist passiert? CDU und SPD beschließen im Sportausschuss (15.11.2017) zwei weitere Kunstrasenplätze für den Fußball. Kostenpunkt: ca. 2 Millionen Euro. Die FDP gönnt jedem Sportverein optimale Bedingungen, insbesondere dem TuS Reuschenberg, aber das Geld der Bürgerinnen und Bürger darf nur nach Prüfung und mit Verstand ausgegeben werden und die finanzielle Situation der Stadt muss im Auge behalten werden. „Wenn sich die Elefanten CDU und SPD einig sind, dann greifen sie fröhlich in den Steuersäckel der Stadt Neuss und spielen ihre Mehrheit lächelnd aus.“ Wie Max und Moritz lassen sie nun dem 1. Streich, Kunstrasenplätze in Gnadental und Norf, den 2. folgen: Kunstrasenplätze in Reuschenberg und im Jahnstadion. Damit „erhält jede Großpartei“ ihren gewünschten Kunstrasenplatz. Besonders pikant: Die ersten Angebote für Norf liegen deutlich über! den kalkulierten Kosten. Wo ist dann Ende der Fahnenstange?

Gewichtige Gegenargumente werden ignoriert:
1. Das wissenschaftliche Institut IKPS hat drei Kunstrasenplätze vorgeschlagen, jetzt sollen es fünf sein. Kostenpunkt: ca. 5 Millionen Euro.
2. IKPS hat das Jahnstadion mehrfach ausgeschlossen, weil es schon jetzt ein Mehrfachzentrum mit Parkplatzproblemen ist. Aber es ist der Wahlbezirk von Herrn Karbowiak, SPD. Der lässt die fachliche Kompetenz von IKPS wie eine heiße Kartoffel fallen: „Jetzt entscheidet die Politik.“ Das Feigenblatt wird nicht mehr gebraucht.
3. Selbst Stadtverordnete der CDU kritisieren die ungerechten Weihnachtsgeschenke für den Fußball. Es gibt viele Sportarten in unserer Heimatstadt, die ein paar Euros dringend brauchen, z.B. die Voltigierer auf dem Nixhof. Fehlanzeige !

Und die Sparvorschläge von Dezernent Welpmann? Das ist die nächste Enttäuschung: Sie sind zum großen Teil das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind und wurden deshalb fraktionsübergreifend eingestampft oder konnten sich gerade noch in den Prüfauftrag retten. Empört hat die FDP dabei vor allem die geplante Kürzung der Mittel für Jugend- und Behindertenarbeit der Sportvereine. Hiermit wird die zentrale Zielgruppe für jedwede Sportpolitik frontal angegriffen. Neuss: die Stadt der Jugend und der Inklusion?

Die CDU will Bürgermeister Breuer als “Defizitmeister” vorführen, und die SPD hilft dabei, den eigenen Bürgermeister zu demontieren. Beide Parteien arbeiten weiterhin mit Fleiß daran, so die riesigen Verluste der letzten Wahlen auch in Zukunft weiter zu führen.

Bernd Kahlbau, sportlicher Sprecher: “Aber die Zeit der FDP kommt, das ist das einzig Tröstliche an dieser Kungelrunde der Steuerverschwender”.