Monatsarchiv Februar 2018

VonRatsfraktion Feb 19, 2018

Einrichtung eines Stadtteilbüros in Weckhoven zur sozialen Stabilisierung

Für den kommenden Sozialausschuss hat die FDP einen Antrag eingebracht, welcher sich mit der Thematik des „sozialen Brennpunktes Weckhoven“ beschäftigt. Ziel des Antrages ist, mit der Verwaltung zusammen darauf hinzuarbeiten, dass im Bereich der präventiven Beobachtung mögliche Straftaten im Vorfeld verhindert werden können. Hierzu sind entsprechende Anfragen an den Landrat als Vorgesetzer der Polizeibehörde zu stellen. Des Weiteren sollen die aktuellen Hilfsangebote der Stadt Neuss und deren Träger im Stadtteil Weckhoven transparent dargestellt werden vor dem Hintergrund, dass geprüft wird, ob eventuell in der Ladenzeile an der Otto-Wels-Straße oder im evangelischen Gemeindezentrum ein sog. Stadtteilbüro eingerichtet wird. Aus diesem Grunde wird die Verwaltung auch aufgefordert, den jeweiligen Investitionsaufwand für ein Stadtteilbüro für diese beiden Alternativen auszuarbeiten.

Der Stadtbezirk Weckhoven hat sich in der Vergangenheit zu einem Brennpunkt von Straftaten und kriminellen Handlungen entwickelt, der seinen Höhepunkt in dem tragischen Schicksal des kleinen misshandelten Jungen gefunden hat. Die Ängste bei den Bürgerinnen und Bürgern in Weckhoven haben spürbar zugenommen.

Städtebaulich versucht die Stadt Neuss mit „downsizing-Maßnahmen“ und der Realisierung anspruchsvoller städtebaulicher aufwertender Maßnahmen in der Quartiersentwicklung den Stadtbezirk zu unterstützen. Im Rahmen einer Stadtteilkonferenz versuchen Akteure vor Ort zusammen mit sozialen Trägern und der Politik in abgestimmter Weise Hilfsangebote für die Bürgerinnen und Bürger, Familien und Jugendliche bedarfsgerecht fortzuentwickeln, zu verbessern und neu zu installieren.

Das Jugendamt fördert den Stadtteil Weckhoven mit verschiedensten Maßnahmen und vernetzt diese mit denen der Träger. Allerdings können damit die eigentlichen Probleme in Weckhoven nicht direkt gelöst werden. Vermehrt werden Fälle der Kindeswohlgefährdung gemeldet, die in den Familien durch Gewalt gegen Kinder, Vernachlässigung oder Verwahrlosung passieren. Ein Stadtteilbüro und gerade eine weitere Polizeidependance werden hier keinerlei Abhilfe schaffen. Ein Stadtteilbüro führt aus Sicht der Jugendhilfeplanung hier zu keiner Verbesserung. In dem Zusammenhang wurde vorgeschlagen, in der Ladenzeile an der Otto-Wels-Straße ein Stadtteilbüro zusammen mit einer weiteren Polizeidependance einzurichten, um dort polizeiliche Sprechstunden durchzuführen. Damit soll die Präsenzen der Polizei erhöht werden und mehr Sicherheitsgefühl vermitteln, obwohl in der Vergangenheit hinreichend unter Beweis gestellt wurde, dass polizeiliche Präsenz hauptsächlich durch uniformierte und zivile Beamte gewährleistet wird.

Die FDP-Fraktion unterstützt die Einrichtung eines Stadtteilbüros in Weckhoven, sieht dessen Ansiedlung in der Ladenzeile an der Otto-Wels-Straße aber nicht für sinnvoll. Vielmehr sieht die FDP im evangelischen Gemeindezentrum einen geeigneten Standort für das Stadtteilbüro, lehnt gleichermaßen aber die Kombination mit einer weiteren Polizeistation grundsätzlich ab. Vielmehr sollte durch einen zusätzlichen Streetworker von der Stadt Neuss die positive soziale Arbeit verstärkt werden.

Die Tatsache, ob eine Polizeistation „in der Nähe“ ist, wirkt sich nicht auf die Häufigkeit der Straftaten aus. Vielmehr ist es wichtig, dass die Polizei ihre Präsenzen durch kontinuierliche Streifenfahrten zeigt und nicht von nah beieinanderliegenden Polizeistationen „doppelt ausrückt“, wenn es eine Gefahrenlage gibt. Der jüngst Fall an der Kapitelstraße (Straßenraub mit zwei Tätern) stellt dies unter Beweis. Die Polizei Rathaus wäre 920 m entfernt gewesen, das Polizeipräsidium ca. 2.2 km. Eine weitere Dienststelle neben der in Reuschenberg würde keine zusätzliche Sicherheit bringen. Im Übrigen ist es eher kontraproduktiv eine weitere „Anlaufstelle“ in Kombination mit dem Stadtteilbüro zu platzieren. Sie würde von den Hilfesuchenden, die wirklich spezielle Hilfsangebote benötigen sicher nicht oder nur sehr gehemmt angenommen werden.

Das Gemeindehaus der Evangelischen Kirche würde als Anlaufstelle eines Stadtteilbüros gute Rahmenbedingungen vorweisen. Die evangelische Kirchengemeinde hat Räume im evangelischen Gemeindezentrum angeboten, um dort ein Stadtteilbüro einzurichten. Ob jemand in die Kirche geht oder sich Hilfe holt, ist bei dieser Lage nicht zu unterscheiden. Ein Vorteil, der die Hilfesuchenden in ihrer Situation „schützt“ und das „Gesicht wahrt“. Es würde den Stadtteil stabilisieren, weil Außenstehende die tatsächlich vorhandenen Hilfsangebote nicht geradezu ins Auge springen.

Neben den institutionellen Hilfseinrichtungen sollte aber durch Aufstockung des Streetworker Angebotes die Zahl der Ansprechpersonen vergrößert und dadurch in die Lage versetzt werden, bei Fragen des täglichen Lebens Familien zu beraten. Eine Anmeldung in der Kita oder Beantragung des Wohngeldes im Rathaus. Das Problem liegt teilweise im Grundsätzlichen und in der Überzeugung sich helfen zu lassen. Da hilft meistens nur reden.

 

 

 

 

 

 

 

 

VonStadtverband Feb 11, 2018

Kappessonntagszug

wir hoffen, Ihr alle hattet einen schönen Kappessonntagszug!!!

In unserer Geschäftsstelle wie auch beim Zug selbst, war die Neusser FDP wieder dabei…mittlerweile schon eine schöne Tradition!!!

Wir freuen uns schon auf 2019!!!!

VonStadtverband Feb 4, 2018

FDP Kreisparteitag

Sehr verehrte Parteimitglieder,

am 07.02.2018 fand der diesjährige FDP-Kreisparteitag im Marienhaus statt, bei dem wir, mein stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender Gerd Schorn und ich, Sie so zahlreich begrüßen durften. Dafür möchten wir uns im Namen des Vorstandes ganz herzlich bedanken.

Durch Ihre Unterstützung konnte der Neusser Stadtverband sehr gute Ergebnisse bei den Delegiertenwahlen für den Bezirks- und Landesparteitag sowie den Landeshauptausschuss erzielen.

Ein toller Erfolg für die „Neusser FDP- Familie“ und ein weiterer Beweis dafür, dass der seit 2014 eingeschlagene Weg der Erneuerung des Stadtverbandes, der Julis und der Liberalen Senioren die richtige Entscheidung für eine erfolgreiche, liberale Politik in Neuss ist und zukünftig sein wird.

Zusammen mit dem Vorstand sind wir der festen Überzeugung, dass wir diesen Weg mit Euch allen erfolgreich weiter beschreiten werden und freuen uns daher auf den kommenden Stadtparteitag, zu dem wir Euch rechtzeitig einladen werden.

Wir, insbesondere die neu gewählten Delegierten, nehmen die uns übertragene Verantwortung an und sichern damit auch die weitere erfolgreiche Entwicklung der Freien Demokraten in Neuss.

Wir freuen uns auf unseren Stadtparteitag!

Mit liberalen Grüßen

Michael Fielenbach          Gerd Schorn

 

VonStadtverband Feb 2, 2018

Besuch des Neusser Prinzenpaares

Prinz Dieter IV und seine Novesia Heike II übernahmen heute für einige Stunden die Hoheit über die FDP Geschäftsstelle in Neuss; ausgelassene Stimmung, sympathische Gespräche, tolle Orden und natürlich die Sammlung für das Neusser Tierheim machten den Besuch zu einem einmaligen Erlebnis; eines steht schon heute fest: Wir sehen uns 2019 wieder!